Tarifvertrag heizung sanitär 2018 niedersachsen

Der Elektroingenieur Uwe Tigges (Foto) wurde auf der Hauptversammlung am 24. April 2018 zum neuen CEO von innogy ernannt. Er hatte dieses Amt bereits am 19. Dezember 2017 vorübergehend übernommen. In der Zeit von 2004 bis 2012 war er Vorsitzender des Europäischen Betriebsrats von RWE und hatte eine Meilensteinvereinbarung über eine sozial verantwortliche Restrukturierung abgeschlossen (siehe Bericht in EBR News 1/2007). Anschließend übernahm er sein Amt als Geschäftsführer Für Arbeitsbeziehungen bei RWE und später bei innogy. Arno Hahn, der viele Jahre Betriebsratsvorsitzender am Standort Bad Kreuznach war, war sein Nachfolger als Arbeitsdirektor. Im Sommer 2013 stand das Thema ganz oben auf der Agenda der öffentlichen Ordnung mit dem Tod von zwei vertragsgebundenen entsandten Arbeitern, die bei einem deutschen Schiffbauer beschäftigt waren. Die Tragödie erregte bundesweite Aufmerksamkeit: Die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen setzten sich für die Novellierung des Leiharbeitsgesetzes (AÜG) und des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) ein, um der Ausbreitung von Leiharbeit entgegenzuwirken und Scheinformen der Auftragsvergabe zu verhindern. Ein SE-Vertrag für Sopra Steria wurde am 1. März 2018 in Hamburg unterzeichnet.

Das IT-Beratungsunternehmen beschäftigt 2.200 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich und gehört seit 2005 zur Sopra Steria Gruppe mit Sitz in Annecy in den französischen Alpen und 42.000 Mitarbeitern in 20 Ländern rund um den Globus. Der SE-Umbau des schnell wachsenden Unternehmens schließt die Einrichtung eines Vollparitäts-Aufsichtsrats in Deutschland aus. Der französische Mutterkonzern ist daher weiterhin als nationale Aktiengesellschaft tätig, im Gegensatz zum französischen IT-Dienstleister Capgemini, der im Juni 2017 alle seine Divisionen weltweit in eine SE umgewandelt hat (siehe Bericht in EBR News 2/2017). Am 15. Mai 2018 reichte der Europäische Verband der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (EPSU) Klage beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg ein. 9,8 Millionen Beschäftigte in staatlichen Behörden in den EU-Mitgliedstaaten sind nach wie vor von jeglichem Recht auf Unterrichtung und Anhörung am Arbeitsplatz ausgeschlossen. Dies gilt auch für Unternehmensübertragungen und Massenentlassungen, z. B. im Zusammenhang mit Privatisierungen.

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